Unibibliothek: Umbau und Neustrukturierung im Herzen der Altstadt von Heidelberg

Bildung . Forschung

Wenn im Neuenheimer Feld Neues entsteht, lässt man sich primär vom gestellten Raumprogramm leiten und sucht den optimalen Rahmen für die gewünschte Funktion. In Bergheim stehen bei der Umnutzung, nun gut hundert Jahre nach der Errichtung der ehemaligen Klinikbauten, angenehm strukturierte Gebilde mit einer Anmutung von Großzügigkeit für neue universitäre Verwendung zur Verfügung. In der Altstadt, der Keimzelle der Universität hingegen, gibt es ein Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart, das als Grundlage für alle weiteren Überlegungen, zunächst ausgegraben, erkannt und zu einer verwendbaren Masse geknetet werden muss.

Die Unibibliothek ist nicht nur für die Universität eine zentrale, wichtige Einrichtung, sie ist auch im Stadtgefüge präsent und spielt eine dominante Rolle.

Wie bei vielen Gebäuden, die heute einem Umbau zugeführt werden, schreibt der „Vorbeugende Brandschutz“ ein Großteil des Pflichtenheftes. Erschwerend kam hinzu, dass insbesondere im alten Gebäude von 1906 der Nutzungsdruck über 10 Dekaden immer wieder Um- und Einbauten zur Folge hatten, die eine Bewährungsprobe für das ästhetische Auge darstellten und zum Teil heute noch darstellen. In verschiedenen Bereichen ist es so zu einer unwiederbringlichen Zerstörung originaler Räume und deren Ausstattung gekommen. Teilbelegungen der Unibibliothek im Triplexgebäude waren mit einer labyrinthartigen Erschließung mit dem Altbau verknüpft.

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